Die Macht deiner Aufmerksamkeit

 

Durch bewusstes Lenken deiner Aufmerksamkeit kannst du dein Leben massiv beeinflussen. Wieso? Probier einmal die folgende Aufmerksamkeits-Übung aus:

Wo auch immer du dich gerade befindest, in deinem Zimmer, am Schreibtisch oder im Café, sieh dir die Gegenstände in deinem Blickfeld jetzt ganz bewusst an. Achte auf alle roten Gegenstände, die du rund um dich herum entdeckst. Fertig?

Okay, jetzt schließ deine Augen. Erinnere dich nun, wie viele rote Gegenstände du gesehen hast.

Lass deine Augen geschlossen und versuch, dich zu erinnern, wie viele blaue Gegenstände du in deiner Umgebung entdecken konntest.

Nun, wie viele blaue Gegenstände sind dir eingefallen? Ich bin sicher, es waren nicht sehr viele, denn du hast dich ja ganz bewusst auf die roten konzentriert, so dass die blauen dir gar nicht aufgefallen sind.

 

Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit?

Dasselbe Prinzip gilt für alles im Leben. Konzentrierst du deine Aufmerksamkeit immer auf die negativen Aspekte deines Lebens, bleibt kein Raum mehr dafür, das Positive zu bemerken.

Wenn deine vorherrschende Lebenseinstellung lautet: „Menschen sind furchtbare und kriegerische Wesen“, wird es dir kaum möglich sein, liebevolle und freundliche Personen in deiner Umgebung zu bemerken und dich auf sie einzulassen.

Denkst du immer wieder, dass Geld den Charakter verdirbt, wirst du ziemlich sicher vielen Menschen begegnen, bei denen genau das passiert ist. Du hast dein Unterbewusstsein ja schon darauf programmiert, nur diesen Aspekt zu bemerken. Die Menschen, die mit ihrem Geld viel Gutes tun, passen nicht in dein Aufmerksamkeitsschema und werden dir deshalb gar nicht erst auffallen.

Mit solch einer Einstellung, wird es dann auch sehr schwer, finanzielle Fortschritte zu machen, wohlhabend oder gar reich zu werden.

Achte darauf, womit du dich beschäftigst, wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst. Deine Gedankenstruktur, das womit du dich selbst immer wieder befasst und innerlich programmierst, ist die Grundlage dafür, wie du dein Leben, dich selbst, andere Menschen, Geld, Erfolg… betrachtest. Und das wiederum ist die Basis dafür, ob du dich gut oder schlecht fühlst in deinem Leben.

 

Führe ein Aufmerksamkeitstagebuch

Bist du dir darüber bewusst, worauf du jeden Tag deine Aufmerksamkeit richtest? Um dir darüber Klarheit zu verschaffen, führe doch in den nächsten Tagen einmal ein Aufmerksamkeitstagebuch. Schreibe dir jeden Tag stichwortartig auf, worüber du nachdenkst, was dir vorwiegend ins Auge sticht und wie du dich damit fühlen.

Ein Mensch denkt nahezu ununterbrochen, verarbeitet immens viele Informationen pro Tag. Sicherlich kannst du nicht jeden Gedanken aufschreiben. Aber versuch in der nächsten Zeit einmal, bewusster darauf zu achten, wohin du deine Gedankenenergie lenkst. Ist es häufig ein Gedankengang wie: „Die Welt ist sowieso am Ende!“? Oder siehst du eher die schönen Dinge, die dir Tag für Tag begegnen?

Es ist sehr aufschlussreich, dir bewusst anzusehen, wohin du deine Aufmerksamkeit jeden Tag richtest.

Vielleicht bemerkst du, dass deine Aufmerksamkeit häufig in eine negative Richtung abgleitet, dann versuche, dich bewusst immer wieder auf das Schöne und Tolle in deinem Leben zu konzentrieren. Ich bin sicher, es gibt eine Menge Dinge, die du für toll und schön hältst. Schreib sie dir auf, für die Zeiten, in denen sie dir nicht sofort wieder einfallen. Es hilft, für solche schwierigen Zeiten einen Zettel mit allem, was du toll und erhebend findest, an deinen Kühlschrank zu hängen – oder wo auch immer du häufig vorbeikommst.

Versuche, die Aspekte in deinem Leben für die du dankbar bist mehr zu betonen und sie dir bewusster zu machen. Du wirst ganz schnell bemerken, wie gut sich das auf dein allgemeines Lebensgefühl auswirken wird!

 

Hast du einen Geheimtipp, wie du dich immer wieder auf die schönen Momente besinnst?

 

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