Die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz einfach. Denn, wer genauer hinschaut merkt, dass sich Intuition mit dem Verstand nur ungenügend fassen läßt. Vielleicht deshalb, weil das, was das vielbeschworene „Bauchgefühl“ uns sagt ziemlich häufig genau entgegengesetzt ist zu dem, was der Verstand, die Ratio, zu einer Sache denkt?

Unser Kopf glaubt, dass er sehr wichtig ist. Wenn er nicht plant, denkt, entscheidet und Dinge als richtig oder falsch einsortiert dann läuft im Leben einfach gar nichts! – seine Meinung.

Diese Ansicht wird durch die Gesellschaft, in der wir leben noch befördert. Die Kreativitätstrainerin Christine Paro Bolam drückt es so aus: „Die Gesellschaft in der wir leben fördert den Kopf und hat von Intuition meistens keine Ahnung“. Tja, deutlich!

Unser Leben wird immer kopflastiger. Intuition ist nur „Spielkram“. Nichts, was ein moderner Mensch ernst nehmen sollte. Oder etwa doch?

Dadurch, dass das rationale Durchdenken einer Sache so in den Vordergrund gerückt wird, wird unser Leben immer einschichtiger und unkreativer – denn Kreativität entsteht eben nicht durch Denken.

Kreativität entsteht dann, wenn Körper, Geist und Seele Hand in Hand arbeiten. Wenn alles fließt. Wenn auch die Intuition zu Wort kommen darf.

Intuition: der sechste Sinn…, Eingebung…, Gespür…, innere Stimme…, höheres Selbst… – es gibt einige Umschreibungen für sie. Wie auch immer wir sie beschreiben, sie scheint von immenser Wichtigkeit für unser Leben zu sein. Ohne sie würde ein großer Teil unseres Selbst nicht genutzt, dürfte sozusagen nicht mitspielen.

Trotzdem wagen wir oft nicht, auf unsere Eingebungen, unsere innere Weisheit – die Intuition – zu hören. Wie kommt das? Das werde ich im nächsten Artikel behandeln.

 

Artikel-Reihe: „Intuition“
Teil 2: Intuition – braucht Zeit und Ruhe

Intuition – Empathie als Grundlage der Intuition

 

 

Nutzt du schon die Ressource Intuition? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Über Feedback freue ich mich immer! 🙂

 

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3 Responses to “Intuition, was ist das eigentlich?”

  1. […] Artikel-Reihe “Intuition”: Teil 1 – Intuition, was ist das eigentlich? […]

  2. […] dem ich beginne, mich auf mich selbst und mein Leben zu besinnen, öffne ich den Raum dafür, dass Intuition fließen kann. Ich kann beginnen, mein Potential zu entdecken und mir mein ganz eigenes Leben zu […]

  3. […] neuronalen Netzwerke, die ich benötige, um mein Bauchgefühl, meine Intuition zu fördern, sind dieselben, die ich auch für Empathie und Mitgefühl […]

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