Die Geschichte, die ich heute erzählen möchte, kennen die meisten von Euch sicherlich schon –

aber vermutlich nicht so 🙂

 

 

 

Nach vielen Jahren ihres langen Schlafes wachte Dornröschen eines Tages auf.

Doch kein strahlender Prinz war zur Stelle, um sie zu erlösen.

So seufzte sie tief und schlief wieder ein.

Viele Jahre vergingen und Dornröschen wachte wieder auf.
Sie schaute nach links und nach rechts, nach oben und nach unten, aber wieder war kein Prinz zu sehen, der sie retten wollte.

Und so schlief sie wieder ein.

Schließlich wachte sie zum dritten Mal auf.
Sie öffnete ihre schönen Augen, aber sie konnte abermals keinen Prinzen erblicken.

Da sprach sie zu sich selbst: „Jetzt reichts!“ und sie stand auf und war erlöst.

Okay, für uns alle, die wir von Zeit zu Zeit noch auf den Märchenprinzen (oder die Prinzessin) warten, der uns wachküssen soll, hält diese Dornröschenversion eine wichtige Lehre bereit:

Es wird kein Prinz kommen!

Und das muss er auch gar nicht… . Denn tatsächlich liegt es an uns selbst, unsere Träume wahr werden zu lassen!

Enttäuscht? Klar, die romantische – und recht einfache – Vorstellung von einem Erlöser, von jemandem, der uns errettet und uns wachküsst (oder auch nur an die Hand nimmt) hat schon etwas für sich.

Aber irgendwie ist diese abwartende Haltung doch auch ein bisschen langweilig, oder? Eigentlich gibt uns die Erkenntnis, dass da niemand kommen wird einen ungeheuren FreiRaum – HandlungsSpielraum. Wir können unser Leben wirklich selbst gestalten. Wir können dafür sorgen, dass es so wird, wie wir es uns vorstellen.

Wenn wir den Mut haben, uns unsere Träume genau anzusehen und entschlossen sind, sie auch umzusetzen, kann uns nichts aufhalten. Und diese Idee finde ich sehr tröstlich und sehr anspornend.

Die Dornröschen-Version von Norbert Mayer fand ich hier.

Wie hat Dir diese Version von Dornröschen gefallen?

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2 Responses to “Jetzt reicht’s – Die etwas andere Geschichte von Dornröschen”

  1. Andrea sagt:

    Eine sehr schöne Geschichte und eine gute Aufforderung unsere Träume und unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

  2. Petra sagt:

    Hallo Andrea,

    schön, dass dir diese Geschichte gefällt. 🙂 Ja, nicht mehr auf den „Prinzen“ warten und einfach loslegen, die eigenen Träume zu leben, scheint mir ein sehr gutes Konzept zu sein.

    Alles Liebe
    Petra

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